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Geschichte, Ausrüstung, Regeln – Kurz zusammengefasst

Geschichte Ausrüstung Grundregeln Begriffe


GESCHICHTE


1875
- Britische Offiziere der Kolonialkräfte erfinden  in Indien diese Variante des Billards! Üblicherweise spielte man damals „Black Pool“ mit 15 roten und einem schwarzen Ball, zu denen dann in der folgenden Jahren ein grüner ein gelber und ein pinkfarbener Ball dazu kamen. Erst einige Jahre später folgten dann der braune und der blaue Ball! Es gab auch den Vorschlag auf acht farbige Bälle zu erweitern zum so genannten Snooker Plus, doch diese Idee konnte sich nicht durchsetzten.
1885 - John Roberts einer der besten Spieler damals brachte Snooker nach England, wo sich aber zunächst nur die Amateure mit dieser Art des Spiels anfreunden konnten
1890 – Die Billards Association erkennt die Snookerregeln an
1916 – Die erste britische Amateurmeisterschaft wird ausgetragen
1927 – Die ersten Profiweltmeisterschaften finden auf Anregung von Joe Davis, der sowohl dieses Turnier als auch alle folgenden Weltmeisterschaften gewinnt, bis er nach 1946 nicht mehr teilnimmt!
1963 –Die ersten Amateurweltmeisterschaften werden ausgetragen und werden ab 1984 jährlich ausgespielt!
1969 – Die BBC sucht eine preiswerte Sportart, bei der das gerade eingeführte Farbfernsehen besonders zur Geltung kommt!  Der Pot Black Cup wird geboren und am 23.07.1969 zum ersten Mal übertragen!

Seither ist die Popularität des Snooker stetig gewachsen und es kamen immer mehr Turniere auf den Sendeplan!
Neben Fußball erreichen Snookerübertragungen in Großbritannien die höchsten Einschaltquoten!
Geschichte schrieb das WM-Finale 1985 zwischen Steve Davis und Dennis Taylor, das noch nach Mitternacht über 18 Millionen Zuschauer am Fernsehschirm verfolgten - bis heute die höchste Einschaltquote einer Sportsendung im britischen Fernsehen!

Im Gegensatz zum Poolbillard weist Snooker einen höheren technischen Schwierigkeitsgrad auf, der sich vor allem aus der fast doppelt so großen Spielfläche und dem kleineren Kugeldurchmesser ergibt! Außerdem ist ein hohes Maß an Ballkontrolle über den Spielball erforderlich, da beim abwechselnden Spiel auf die roten und farbigen Kugeln so oft wie möglich das Spiel auf schwarz als Ball mit der höchsten Punktzahl angestrebt wird!

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AUSRÜSTUNG


Der Tisch:
Der offizielle Turniertisch ist wie bei allen Billardvarianten, doppelt so lang wie breit. Die von den Banden umschlossene Spielfläche ist 3,57 m x 1,77 m groß und der Tisch hat eine Höhe zwischen 0,85 m und 0,87 m. Um ihn optimal bespielen zu können, ist eine Raumgröße von 5x7 m zu empfehlen! Das Gewicht liegt bei ca. 1500 kg, weshalb man einen Statiker fragen sollte, bevor man sich einen Tisch in die Wohnung stellt!
Auf dem Tisch gibt es verschiedene Markierungen:
-
         Baulk-Line mit dem aufgezeichneten D , hier liegen der gelbe, braune und grüne Ball, von hier wird auch angestoßen; die Baulk-Line ist
          73,7 cm von der Fussbande entfernt und das D hat einen Radius von 29,2cm
-
         Center-Spot für den blauen Ball (genau in der Tischmitte)
-
         Pyramid-Spot, der Platz für den pinkfarbenen Ball (in der Mitte zwischen blau und der Kopfbande
-
         Triangle, das Dreieck mit den roten Bällen, die so nah wie möglich am pinkfarbenen Ball aufgesetzt wird ohne ihn zu berühren!
-
         Black-Spot, der Platz für den schwarzen Ball; 32,4 cm von der Kopfbande entfernt

so ungefähr sieht das dann aus:     

Zum Tisch gehören auch das Dreieck, mit dem die Pyramide der Roten gelegt wird und die Hilfsqueues.

Die Bälle: Ein Ballsatz besteht aus 15 roten Bällen , den sechs andersfarbigen Farben (gelb, grün, braun, blau, pink, schwarz) und dem weißen Spielball. Der Durchmesser eines Snookerballs beträgt 52,5 mm und das Gewicht liegt üblicherweise im Bereich zwischen 130 und 150 g und darf innerhalb eines Ballsatzes um maximal 3 Gramm differieren.

Das Queue: Im Snooker verwendet man sehr harte Holzqueues (oft aus Ahorn oder Esche), die mindestens 91 cm lang sein. Es wird in der Regel mit offener Brücke gespielt, d.h. dass das Queue offen auf Daumen und Zeigefinger aufliegt und nicht wie im Pool vom Zeigefinger umschlossen wird. Die Spitze des Queues (Pomeranze) hat einen Durchmesser von circa 8,5 bis 10,5 mm, kleiner also als die beim Poolbillard.

Die Extension: Manchmal sind die Arme eben nicht lang genug! Daher brauchen die Spieler eine sogenannte Extension! Das ist eine Verlängerung fürs Queue, die entweder an einem Schraubgewinde am hinteren Ende angeschraubt, oder aufgesteckt wird! Bei zweigeteilten Queues kann auch der ganze hintere Teil gegen einen längeren ausgetauscht werden! Extensions gibt es in verschiedensten Versionen und Längen!

Die Oma: Das ist keineswegs die Großmutter eines Spielers, die zum anfeuern mitgekommen ist! Oma nennt man das Hilfsqueue, das ebenfalls zum Einsatz kommt, wenn die Arme zu kurz sind! Sie ersetzt sozusagen die Bockhand (also die Hand auf der das Queue beim Stoß aufliegt! Für das Hilfsqueue gibt es ebenfalls Extensions und verschiedene Aufsätze, u.a.:

das einfache Cross                                    der Swan (Schwanenhals) 

die sogenannte Spider                              der Butt                                

  
Auch der Schiedsrichter braucht natürlich ein paar Dinge für seine Arbeit, als da wären:

Die weißen Handschuhe: Sie sind Tradition und dienen dazu die Bälle zu säubern! Oft befeuchten die Referees die Handschuhe, um das zu unterstützen.

Der Ballmarker: ein kleines Hilfsmittel, daß dem Referee erlaubt, die Position eines Balles zu markieren, wenn dieser vom Tisch genommen wird, um ihn zu reinigen! Denn der Ball soll ja hinterher wieder genau dort liegen, wo er vorher lag!

Dann gibt es noch ein Hilfsmittel mit dem der Schiedsrichter prüfen kann, ob ein farbiger Ball auf seinen Spot passt oder nicht und er hat immer eine  Münze in der Tasche. Die braucht er bei einer re-spotted black, um den Spieler auszulosen, der beginnt!

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GRUNDREGELN

Das Grundprinzip: Das Spielprinzip besteht darin, abwechselnd einen roten Ball und einen der sechs farbigen Bälle zu versenken, bis alle Bälle (mit Ausnahme des weißen natürlich) vom Tisch sind, oder eine Punktdifferenz erreicht ist, die mit den verbliebenen Bällen nicht mehr aufgeholt werden kann! Ist das der Fall, ist ein sogenannter  Frame (das Spiel bzw. der Satz) beendet.
Hat ein Spieler einen Ball nicht versenkt, kommt der Gegner an den Tisch, der nun seinerseits versucht eine Folge von Bällen zu versenken! Es muss immer erst eine Rote versenkt werden, um dann eine Farbige versenken zu dürfen! Dabei wird jede versenkte Rote mit einem Punkt bewertet, die farbigen Bälle mit unterschiedlichen Werten angefangen mit gelb - 2 Punkte, grün - 3, braun - 4, blau - 5, pink - 6 und schwarz - 7 Punkte. Die farbigen Bälle kommen immer wieder auf den Tisch, bis alle Roten versenkt sind (rote Bälle werden auch nach einem Foul nicht wieder aufgesetzt)! Ist die Aufsetzmarke (Spot) einer Farbe durch eine anderen Ball blockiert, wird der Ball auf den höchsten freien Spot gesetzt, oder, wenn auch das nicht geht, so nah wie möglich an den eigenen Spot Richtung Kopfbande (da wo Schwarz liegt) aufgesetzt!  Sind alle Roten vom Tisch beginnt das Endspiel auf die Farben, die nach ihrer Wertigkeit in aufsteigender Reihenfolge versenkt werden müssen!
Kann kein Ball versenkt werden, versucht man den Gegner zu snookern! Das heißt der Spielball wird in eine Position gebracht, aus der der Gegner keine Rote direkt anspielen kann oder nur unter großen Schwierigkeiten! Trifft der Gegner keine Rote, oder sogar eine Farbe ist das ein Foul und wird mit Punkten auf dem Konto des anderen bestraft! Außerdem ergibt sich so evtl. auch eine Situation aus der dann auch für den weiteren Spielverlauf ein Vorteil gezogen werden kann! Im Zusammenhang mit Snookern und Fouls gibt es natürlich ein umfangreiches  Regelwerk, das an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen würde! 
Der Spieler der am Ende eines Frames die meisten Punkte erspielt hat, hat diesen gewonnen! Sollten beide Spieler gleich viele Punkte haben, wird Schwarz wieder aufgesetzt und es gewinn, wer diese als erstes versenken kann! Diese Spielsituation nennt man dann "Respottetd Black". Ein Spieler kann einen Frame natürlich auch aufgeben, wenn er denkt, die Punktedifferenz nicht mehr aufholen zu können! Es gehört aber zum guten Ton im Snooker, zu warten, bis der Gegner sein Break beendet hat!
Ein Match wird über mehrere Frames gespielt, es gewinnt, wer als erster mehr als die Hälfte der festgelegten Zahl von Frames gewonnen hat. Bei Ligaspielen (z.B. Premier League) kann die Anzahl der Frames gerade sein, womit Matches auch unentschieden enden können.

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BEGRIFFE

BREAK
Eine Serie von Punkten, die ein Spieler erreicht, wenn er durchgehend am Tisch ist, ohne ein Foul zu spielen oder eine Tasche zu verfehlen wird Break genannt! Zum Break zählen nur die direkt erzielten Punkte des Spielers, nicht die Punkte die durch ein Foul des Gegners entstehen.

CENTURY BREAK
Erzielt ein Spieler mit einem Break 100 oder mehr Punkte nennt man das Century Break!

MAXIMUM BREAK
Die maximal erreichbare Anzahl von Punkten ist 147! Dabei muss zu jeder Roten der Schwarze Ballversenkt werden und anschließend alle Farben und der korrekten Reihenfolge! Schafft ein Spieler das mit einem einzigen Break, ist das der magische Moment des Maximum Breaks!
Das schnellste Maximum Break in einem Turnier spielte Ronnie O´Sullivan bei der WM 1997 in nur 5 Minuten und 20 Sekunden!
Theoretisch können durch ein Foul des Gegners natürlich auch mehr Punkte erzielt werden, da Foulpunkte aber nicht mit zum Break zählen ist 147die höchste Punktezahl die in einem Break erreicht werden kann!

BALL ON
Der Ball der als nächstes regelgerecht angespielt werden muss, ist der sogenannte Ball on. Dieser muss dann direkt, oder über die Bande als erstes getroffen werden. Beim Spiel auf Rot sind alle Roten on, beim Spiel auf die Farben ergibt sich der Ball on meist aus der Spielsituation oder er muss vom Spieler angesagt werden!

BALL IN HAND
Diese Situation entsteht immer am Anfang des Frames und wenn bei einem Foul die Weiße den Tisch verlassen hat! Der weiße Spielball kann an jeder Stelle des D platziert werden und bis zum ersten Anstoß auch noch mit der Hand oder dem Queue verschoben werden!

FOUL
Die Regeln rund ums Foul sind umfangreich, deshalb hier nur das wichtigste!
Bei einem Foul werden mindestens 4 Punkte gutgeschrieben, oder die Punktzahl des  Balls mit dem höchsten Punktwert, der ins Foul verwickelt ist!
Mögliche Fouls:
- der weiße Spielball verlässt den Tisch, entweder, weil er versehentlich mit versenkt wird oder durch eine  unsauberen Stoß über die Band springt (darauf folgt ein Ball in Hand für den Gegner)
- es wird ein Ball getroffen der nicht dran war
- es fällt ein zweiter Ball (zwei rote dürfen fallen, nicht aber zwei Farben oder eine rote und eine Farbe)
   (in diesen beiden Fällen kann der Gegner entscheiden, ob er selber weiter spielt, oder der Spieler der das Foul begangen hat an dieser Stelle weiterspielen soll! - siehe auch "Miss")
- der Spieler berührt in irgendeiner Form einen Ball auf dem Tisch (mit der Kleidung, mit der Hand, mit dem Hilfsqueue etc.)
- der Spieler berührt nicht mit wenigstem einen Fuß den Boden

SAFETY
Kann ein Spieler keinen Ball versenken, versucht er, den Spielball soweit wie möglich vom nächsten Ball on abzulegen oder ihn sogar hinter einer anderen Kugel zu verstecken! Er spielt eine sogenannte Safety. Beim Spiel aus einer Safety heraus passieren die meistens Fouls!

SNOOKER
Die Spielsituation die dem Spiel den Namen gegeben hat! Ist ein direkter Stoß in grader Linie auf den Ball on durch eine anderen Ball ganz oder teilweise versperrt nennt man das Snooker!
Man sagt auch ein Spieler braucht eine Snooker, wenn er mit den noch auf dem Tisch liegenden Bällen den Punktestand nicht mehr aufholen kann! Das heißt er muss versuchen, dem Gegner einen Snooker hinzulegen, um ihn zu einem Foul zu zwingen! Natürlich sind auch versehentliche Fouls ohne Snooker möglich, aber doch ehr unwahrscheinlich!

FREE BALL
Ein Free Ball ergibt sich aus einem Snooker! Hierbei ist entscheidend, ob der Ball on ganz oder nur teilweise verdeckt ist! Ist der Ball on nicht auf direkter grader Linie anspielbar, kann er statt dessen einen anderen Ball nominieren. Versenkt er diesen bekommt er aber nur die Punktzahl des eigentlichen Ball on (z.B.: rot ist on aber kann aber nicht direkt erreicht werden! Blau liegt günstig! Der Spieler nominiert also blau, bekommt aber, wenn er blau versenkt nur einen Punkt gutgeschrieben und blau kehrt auf die Aufsetzmarke zurück) Die Entscheidung über den Freeball trifft natürlich der Schiedsrichter! Der Spielball darf nicht hinter dem Freeball gesnookert werden!

MISS
Ein Miss gibt es nur im Zusammenhang mit einem Foul und wird vom Schiedsrichter ausgesprochen! Ist der Schiedsrichter der Meinung, dass es eine leichtere Lösung gibt, als die gespielte oder der Spieler nicht seinen Fähigkeiten entsprechend gespielt hat, um ein Foul zu verhindern, spricht er ein Miss aus! Ein Miss gibt dem gefoulten Spieler zu der Wahl, selber weiter zu spielen oder den foulenden weiterspielen zu lassen noch die Möglichkeit den Stoß wiederholen zu lassen! Der Schiedsrichter muss dann die Spielsituation vor dem Stoß wiederherstellen! Wählt ein Spieler einen schwierigen Stoß, obwohl er einen anderen Ball mittig anspielen kann, verwarnt der Schiedsrichter ihn nach dem zweiten Miss, denn nach dem dritten wird der Frame als verloren gewertet!

TOUCHING BALL
Vom Touching Ball spricht man, wenn der Spielball einen Objektball berührt. Weiß muss dann, ohne das sich der berührte Objektball bewegt, von diesem weggespielt werden! Lieg weiß an rot, wenn rot gespielt werden muss, dann gilt der rote Ball als gespielt und es muss nur von ihm weggespielt werden. Eine andere Rote muss dann nicht mehr berührt werden! Liegt Weiß an einer Farbe, aber es muss rot gespielt werden, muss nicht nur vom Objektball weggespielt werden, es muss auch eine rote angespielt werden!  Liegt weiß an rot und es muss eine Farbe gespielt werden, dann muss auch hier von rot weg- und eine Farbe angespielt werden! Liegt der Spielball an einer Farbe, wenn auch eine Farbe gespielt werden muss, wird gemeinhin  berührte Farbe als on nominiert und es muss nur noch von ihr weggespielt werden. Das geht natürlich nicht im Endspiel auf die Farben! Hier muss die korrekte Reihenfolge eingehalten werden!

RESPOTTED BLACK
Kommt es am Ende eines Frames zum Punktegleichstand wird der schwarze Ball wieder aufgesetzt . Durch einen Münzwurf wird entschieden, welcher Spieler mit dem Spiel auf Schwarz beginnen darf. Derjenige, der Schwarz versenkt hat den Frame gewonnen!

PLANT - KOMBINATION
Hierbei trifft der Spielball nicht den zu lochenden Ball direkt, sondern  zunächst einen anderen der dann den Ball on versenkt! Möglich ist natürlich auch eine Kombination von mehr als zwei Bällen. In jedem Fall muss der erste angespielte Ball und der versenkte Ball on sein.

DOUBLE
Der Objektball wird nicht direkt angespielt, sondern über eine Bande versenkt. Kreuzt der weiße Ball den Weg des Objektballs bevor dieser von der Bande zurückkommt, nennt man das "Cross Double".

PUSH SHOT - DURCHSTOSS
Berührt das Queue nachdem Stoß noch den Spielball, oder hat noch Kontakt mit dem Spielball, wenn dieser den Objektball ist das ein Durchstoß bzw. Push Shot. Ein Durchstoß ist ein Foul und entsteht häufig, wenn Spielball und Objektball sehr nah beieinander liegen.

FLUKE
Ein Fluke ist ein Glückstreffer, ein unbeabsichtigt versenkter Ball. Flukes sind bei den Spielern ehr unbeliebt, auch wenn sie ein Break fortsetzen, da der Spielball danach nur selten auf einer gut spielbaren Position liegt! Es ist bei den Spielern üblich sich nach einem Fluke zu entschuldigen.

KICK / BAD CONTACT
Ein schlechter Ballkontakt ist ein recht häufig auftretendes Problem! Verursacht durch Schmutz auf den Bällen (Fasern oder Kreidereste) bleiben die Bälle beim Kontakt aneinander kleben und es geht ein Großteil der Energie verloren! Das führt häufig dazu, daß der Spielball nicht auf der geplanten Position ausläuft oder der Lochversuch misslingt. Besonders deutlich macht sich ein Kick bemerkbar, wenn mit viel Effet gespielt wird.

DOUBLE KISS
Prallt der Objektball von einem nicht eingeplantes Hindernis ab und trifft zum zweiten Mal auf den Spielball spricht man von einem Double Kiss. Das ist eigentlich nie beabsichtigt, weil der Lauf der Bälle so nicht kontrollierbar ist!

CHINESE SNOOKER
Eine besondere Form der Safety. Das Spielen des weißen Balls wird dadurch erschwert, daß er  über einen in Stoßrichtung dicht davor liegenden Ball gespielt werden muss.

CLEARANCE
Werden alle noch auf dem Tisch verbliebenen Bälle versenkt, spricht man von Clearance. Von einer Total Clearance spricht man wenn alle Kugeln, also 15 rote und alle Farben, versenkt worden sind.

SHOT TO NOTHING
Ein Spieler wagt einen Lochversuch, bei dem aber der Spielball in in eine sichere Ablage gebracht wird, für den Fall dass der Lochversuch misslingt!

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