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Mark Williams - Welsh Potting Machine
Statistik Biografie Anekdoten Links

Statistik:

Geboren am: 21.03.1975    in Gwent, Wales
Professional seit : 1992
   
Ranking Tournament Siege: 18
   
World Championship 2000, 2003
UK Championship 1999, 2000
Grand Prix 1996, 2000, 2003 (als LG CUP)
Welsh Open 1996, 1999
China Open 2002, 2006, 2010
British Open 1997
Thailand Masters 1999, 2000, 2002
Irish Open 1998
German Masters 2011
   
Highest Tournament Break: 147 - World Championship 2005
   
Centuries insgesamt: 279
Centuries diese Saison: 7
Maximum Breaks insgesamt: 2
Maximums diese Saison: 0
   
Höchstes Ranking: Nr. 1 (2000/01, 2001/02, 2003/04, 2011/12)
   
Aktuelles Ranking Nr. 01 (2011/12)

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Biographie:

Geboren in eine Bergmannsfamilie schien der Weg auch für Mark Williams in die dunklen, engen und mit Staub gefüllten Stollen der walisischen Minen zu führen! Mit 15 begleitet er seinen Vater das erste Mal in eine Kohlengrube und hatte eigenen Aussagen zufolge ein traumatisches Erlebnis: "Es war pechschwarz und das Angst einflößendste, was ich je erlebt habe!
Die sportliche Karriere des Linkshänders begann als Amateurboxer! Doch trotz einiger Erfolge im Ring entschied er sich irgendwann für den deutlich filigraneren Snooker-Sport! Gleichzeitig mit Ronnie O´Sullivan und John Higgins schloss er sich in der Saison 1992/93 der Snookertour an, zunächst aber ohne größeren Erfolg.
Erst 1995/96 gelang ihm mit den Regal Welsh Open der erste Ranking Titel. Bereits zwei Jahre später gehörte er zu den in der Szene bekannten "Big Four" bestehend aus Stephen Hendry, John Higgins, Ronnie O´Sullivan und eben dem Waliser Williams!
Die Jahrtausendwende brachte die Krone des Sports! Im Semifinale lag er gegen John Higgins schon mit 10:14 zurück und konnte die Partie mit enormer Kraftanstrengung doch noch für sich entscheiden! Im Finale stand er Matthew Stevens gegenüber, der am ersten Tag wie entfesselt spielte, mit 10:6 davonzog und diese Führung auf 12:7 ausbauen konnte ! Erst da erwachte der Kampfgeist von Williams erneut und mit dem Endergebnis von 18:16 sicherte er sich als erster Linkshänder den Weltmeistertitel!
2003 gelang ihm dann der Hat-Trick, als er nach den UK Championships und dem Masters auch seinen zweiten WM-Titel, diesmal gegen Ken Doherty holte! Dabei machte es ihm der Ire wahrlich nicht leicht und kämpfte sich von einem aussichtslosen 2:10 auf 14:14 heran, dann auf 16:16, um dann doch mit 18:16 zu verlieren!
Mit den China Open 2006 gewann Mark Williams sein 5. Ranking-Turnier auf dem asiatischen Kontinent und das erste seit seinem Erfolg beim LG Cup 2003.
Die Stärken der "Welsh Potting Machine" liegen, wie sein Spitzname vermuten lässt im Lochspiel, insbesondere bei den Long Pots! Das gleicht Schwächen im Stellungsspiel aus und gibt ihm die Möglichkeit so seine Breaks fortzusetzen!

Die Saison 2007/08 brachte die Wende im Negativen Sinn... Williams, der seit der Saison 1996/ 97 unter den Top 16 gespielt hatte, fiel nach einer schwachen Saison auf Platz 22 zurück! In einer ersten spontanen Stellungnahme äußerte er die Überlegung seine Karriere zu beenden, was er dann aber doch nicht tat!

Auch wenn er in der darauf folgenden Saison wenig Konstanz zeigte, reichte seine Leistung um wieder unter die Besten 16 zu kommen.
Zu Beginn der Saison 2009/ 10 konnte Mark Williams trotz gebrochenem Handgelenk bis ins Halbfinale des Shanghai Masters einziehen, wo er gegen Ding Junhui verlor. Mark Williams konnte seine Leistung weiter steigern und gewann im April 2010 seinen ersten Titel seit 4 Jahren: die China Open.

2010/ 11 begann wie die vorherige Saison aufhörte. Williams konnte seine Form konservieren und weiter steigern. Er gewann das erste PTC-Turnier, zog ins Halbfinale der World Open ein, bekam eine Einladung für die Premier League. Bei der UK Championship erreichte er das Finale, verlor dort aber trotz einer frühen Führung von 7-2  mit 9-10 gegen John Higgins. Es folgtender Titelgewinn beim German Masters und der Einzug ins Halbfinale der WM wo er wieder auf John Higgins traf. Mark Williams verlor sein erstes WM-Halbfinale seit 2003, doch durch das WM-Aus durch Mark Selby wurde er die neue Nummer 1 der Weltrangliste.

2004 wurde Mark Williams von der Queen mit dem Titel MBE, Member of the Order of the British Empire, ausgezeichnet (ähnelt dem Bundesverdienstkreuz)

Mark Williams und seine Verlobte Joanne haben zwei Söhne: Connor, geboren 2004 und Kain, geboren 2007.

Er liebt Golf, Five-a-Side Football (eine Variante von Fußball), und exotische Sportwagen! Außerdem ist er ein begeisterter Poker-Spieler.

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Anekdoten:

Mit Mark Williams wurde im Jahr 2000 der bisher einzige Linkshändiger Weltmeister!

Sein erstes Maximum spielte Williams während der Weltmeisterschaft 2005 und war erst der 5. Spieler, dem dies im Crucible gelang!

Vor seiner Karriere als Snooker-Spieler versuchte sich Williams als Amateurboxer und konnte einige Fights gewinnen, bevor ihn ein älterer Boxer stoppte!

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Links:

Mark Williams bei Worldsnooker

Mark Williams bei Eurosport

Mark Williams bei Wikipedia (deustch)

Mark Williams bei Wikipedia (englisch)

Mark Williams bei Snooker.org

Mark Williams bei Sporting Life

Mark Williams bei Pro Snooker Blog