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Jimmy White - The Whirlwind
Statistik Biografie Anekdoten Links

Statistik:

Geboren am: 02.05.1962    in London, England
Professional seit : 1980
   
Ranking Tournament Siege: 10
   
UK Championship 1992
Grand Prix 1986, 1992
British Open 1987, 1992
European Open 1992
Canadian Masters 1988
Mercantile Credit Classic 1986, 1991
Daily Record Players Champ. 2004
   
Highest Tournament Break: 147 - World Championship 1992
   
Centuries insgesamt: 277
Centuries diese Saison: 3
Maximum Breaks insgesamt: 1
Maximums diese Saison: 0
   
Höchstes Ranking: Nr. 2 (1987/88, 1988/89)
   
Aktuelles Ranking Nr. 60 (2010/11)

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Biographie:

Jimmy White, geboren im Süden der englischen Hauptstadt, verbrachte schon mit 9 Jahren mehr Zeit im Snooker-Club, als in der Schule! Damit er überhaupt am Unterricht teilnahm, erlaubte ihm sein Direktor, den Nachmittags-Unterricht zu schwänzen, wenn er dafür wenigstens am Morgen in die Schule kam! Bis zu hundert Stunden in der Woche probierte er alle Möglichkeiten am Tisch in Eigenregie aus und fiel durch seine Begabung auch Alex Higgins auf, der ihm eine vielversprechende Zukunft voraussagte! Sein erster Sponsor war ein Taxifahrer, der ihn kostenlos zu den diversen Turnieren chauffierte!

1977 gewann er die National Under-16 Championship und galt als bester Spieler seiner Altersklasse, nachdem er mit 16 Jahren und 11 Monaten der jüngste Sieger der englischen Amateurmeisterschaften werden konnte! Damit qualifizierte er sich gleichzeitig für die Amateur-Weltmeisterschaft in Tasmanien und gewann auch diese im Rekordalter von nur 18 Jahren und 191 Tagen! Auf seinem Weg zurück nach England gewann er noch die Indian National Championship und entschloss sich 1980 ins Profilager zu wechseln!

Schon in seinem ersten Jahr als Profi qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaft in Sheffield, wo er aber in der ersten Runde auf den späteren Sieger des Turniers, Steve Davis traf und verlor!

Zu Beginn der folgenden Saison, seiner zweiten als Profi, gewann er das Scottish Masters und wurde der jüngste Spieler der ein Profi-Turnier gewann! In der Folge schlug er Steve Davis im Finale der Northern Ireland Classics, bevor er im Halbfinale der UK Championship gegen ihn verlor! Er beendete seine erste vollständige Profi-Saison mit dem Einzug ins Halbfinale der Weltmeisterschaft, wo er seinem Mentor Alex Higgins gegenüberstand! Dieses Spiel, das er 16-15 verlor, gilt noch heute als eines der größten, das je im Crucible gespielt wurde! Nach gerade mal anderthalb Saisons stand er bereits auf Platz 10 der Weltrangliste!

In der Saison 1982/83 verlor er in zwei Endspielen gegen Ray Reardon und schied schon in der ersten Runde der WM aus! Die neue Saison 1983/84 begann ebenfalls mit frühen Niederlagen in den ersten drei Turnieren und erste skeptische Stimmen wurden laut. Doch dann zog er ins Finale der UK Championship und brachte endgültig alle Kritiker zum Schweigen, als er 1984 mit einem Sieg über Terry Griffith das Masters in Wembley gewann! Nachdem er das dritte im Fernsehen übertragene 147 der Snooker-Geschichte gespielt hatte, erreichte er zum ersten Mal das Finale der Weltmeisterschaft! Nach dem ersten Final-Tag führte Steve Davis bereits mit 12-4 und sah nach dem sicheren Sieger aus! Doch Jimmy White gewann 7 der folgenden 8 Frames und kämpfte sich schließlich auf 16-17 heran, bevor Steve Davis den entscheidenden Frame zum 18-16 Endstand gewinnen konnte! Es sollte die erste von sechs Niederlagen im WM-Finale für Jimmy White werden!

Er begann die Saison 1984/85 auf Platz 7 der Rangliste und auch wenn er diverse Einladungsturniere gewonnen hatte, fehlte nach 4 Spielzeiten auf der Maintour immer noch der erste Ranking-Titel! Erst 1986 gewann er dann endlich sein erstes Ranglisten-Turnier, die Mercantile Credit Classic!

In der Saison 1987/88 gewann er sowohl den Grand Prix als auch die British Open, zog ins Finale der Mercantile Credit Classic und ins Halbfinale der Weltmeisterschaft ein und beendete die Saison auf Platz 2 der Weltrangliste!

Zwischen 1990 und 1994 stand Jimmy White fünfmal in Folge im Finale der Weltmeisterschaft! Und  fünfmal in Folge musste er sich geschlagen geben! Mit ihm, dem Champion der Herzen, weinte ganz England! Mit Ausnahme der WM 1991, wo er gegen John Parrott verlor, war es jedes Mal Stephen Hendry, der aus teils dramatischen Matches als Sieger hervorging!
1992 führte Jimmy White bereits mit 14-8, nur um dann zusehen zu müssen, wie Stephen Hendry 10 Frames in Folge für sich entschied und Weltmeister wurde! 1994 stand es 17-17 und White lag im letzten Frame bereits mit 34-24 vorne! Endlich sah alles sah nach einem Sieg aus! Doch Jimmy White verschoss die entscheidende Schwarze und wieder war es Stephen Hendry, der den Pokal bejubeln durfte!
White gilt als der beste Spieler, der nie Weltmeister werden konnte!

1991/92 feierte Jimmy White mit dem Grand Prix und  der UK Championship noch einmal zwei große Turniersiege! Seither rutschte er in der Weltrangliste immer weiter ab und fiel am Ende der Saison 1996/97 zum ersten Mal aus den Top16! Zwar konnte er sich 1999 noch einmal unter die besten 16 einreihen, doch zunächst nur für eine Saison!

In die Saison 2000/01 startete er mit seinem ersten Ranking-Finale seit 6 Jahren! Zwar verlor er die British Open mit 9-6 gegen Peter Ebdon, doch durch das Halbfinale im Grand Prix und weiteren guten Leistungen konnte er sich auf Platz 11 der Rangliste zurück arbeiten und im darauf folgenden Jahr sogar auf Platz 10!

2004 reihte er sich doch noch einmal in die Liste der Ranking-Turnier-Sieger ein, als er sensationell die Players Championship mit einem 9-7 Sieg über Paul Hunter gewinnen  konnte!

Seither jedoch rutscht Jimmy White stetig in der Rangliste nach unten und droht nun sogar aus den Top 64 zu fallen!

Jimmy White Member of the Order of the British Empire ( MBE ), (vergleichbar mit dem Bundesverdienstkreuz). Gegen drei der vier anderen Spieler, die diese Auszeichnung der britischen Königin tragen, verlor er jeweils ein Finale der WM: Stephen Hendry, John Parrott und Steve Davis! Nur Mark Williams stand er im Crucible-Finale nicht gegenüber!

2005 spielte Jimmy White, ebenso wie Ronnie O´Sullivan auf der US-amerikanischen Pool-Tour!

Er ist verheiratet und Vater von fünf Kindern.

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Anekdoten:

Jimmy White erkrankte an Hodenkrebs, konnte ihn aber erfolgreich bekämpfen! Umso härter traf ihn die Nachricht von Paul Hunters Tod im Oktober 2006!

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Links:

Die offizielle Homepage von Jimmy White

Jimmy White bei Worldsnooker

Jimmy White bei Wikipedia (deutsch)

Jimmy White bei Wikipedia (englisch)

Jimmy White bei Snooker.org

Jimmy White bei Pro Snooker Blog

 

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