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Neil Robertson - Melbourne Machine
Statistik Biografie Anekdoten Links

Statistik:

Geboren am: 11.02.1982    in Melbourne, Australien
Professional seit : 1998
   
Ranking Tournament Siege: 5
   
Grand Prix 2006, 2009
Welsh Open 2007
Bahrain Championship 2008
World Championship 2010
   
Highest Tournament Break: 141 Welsh Open 2007
   
Centuries insgesamt: 137
Centuries diese Saison: 2
Maximum Breaks insgesamt: 1 (China Open 2010, Achtelfinale)
Maximums diese Saison: 0
   
Höchstes Ranking: Nr. 2 (2010/11)
   
Aktuelles Ranking Nr. 2 (2010/11)

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Biographie:

Den ersten großen Erfolg hatte Neil Robertson 2003, als er die World Under-21 Championships gewann! Im selben Jahr konnte er die Qualifikation für das Masters erfolgreich beenden und so mit einer Wildcard am Turnier teilnehmen! Gegen Publikumsliebling Jimmy White musste er aber eine 6:2 Niederlage einstecken!
Nachdem er einige Viertelfinale erreichen konnte, platze beim Grand Prix 2006 endlich der Knoten! Nachdem er Ronnie O´Sullivan und Alan McManus geschlagen hatte, zog er in sein erstes Ranking-Finale ein und besiegte Jamie Cope mit 9:5! Zum ersten Mal überhaupt konnte ein Australier ein Ranking-Event gewinnen! "I believe, now that I´ve won a tournament, I can do it many times more because I believe I´m good enough!" Und wie um diese Aussage zu bestätigen, konnte er auch die Welsh Open 2007 für sich entscheiden! Der Weg ins Finale führte Neil Robertson vorbei an drei mehrfachen Weltmeistern, doch weder Stephen Hendry noch Ronnie O´Sullivan oder Steve Davis konnten den Linkshänder aufhallten! Das Finale gegen den Qualifikanten und Überraschungsfinalisten Andrew Higginson schien zunächst ein glatter Durchmarsch zu werden! Doch in der zweiten Session schlug Higginson zurück und das Spiel wurde erst im letzten 17. Frame mit 9:8 für Robertson entschieden! In der Saison 2006/07 ist der Australier bisher der einzige Spieler, der mehr als nur ein Ranglistenturnier gewinnen konnte! Zuletzt war das Ronnie O´Sulliavn in der Saison 2003/04 gelungen!

Die WM 2006 war durchaus erfolgreich für den Australier! Nach seinen Siegen über Paul Hunter und Stephen Lee stand er im Viertelfinale Graeme Dott gegenüber! Der Schotte lag schon mit 12:8 in Führung, doch Robertson kämpfte sich noch einmal auf 12:12 heran. Erst nach einer wahren Safety-Schlacht auf die Farben unterlag Neil Robertson dem späteren Weltmeister!

Die Saison 2009/10 krönt Neil Robertson mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft. Damit geht er als erster offizieller australischer Weltmeister in die Snooker-Geschichte ein!

Neil Robertson gilt als der beste Long-Potter auf der Main Tour.

Während der Saison lebt er in Cambrigde, kehrt aber für die Sommermonate in seine Heimat Australien zurück!
Er konnte dort die West Coast Internationals zweimal in Folge gewinnen und beide Male ein 147er Maximum auf den Tisch zaubern; eine Leistung die ihm in einem Main-Tour-Event bisher noch nicht gelingen wollte!

Neil Robertson liebt nicht nur Rugby, Cricket und den australischen Fußball, sondern hat sich auch mit dem britischen Fußball angefreundet. Wegen seiner Bewunderung für Gianfranco Zola unterstützt er Chelsea!

Seine Freundin Mille, eine Norwegerin, erwartet das erste gemeinsame Kind. Der Geburtstermin ist genau für den ersten Finaltag der WM 2010 errechnet...

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Anekdoten:

Es gab eine Zeit, in der Neil Robertson darüber nachdachte den Snooker-Sport an den Nagel zu hängen und einen ordentlichen Beruf zu erlernen, weil er die Miete nicht mehr zahlen konnte und es hart für ihn war, so weit weg von Familie und Freunden leben zu müssen! Doch sein Vater überredete ihn durchzuhalten und er ist froh, dass er auf ihn gehört hat! 

Traurige Tatsache: Neil Robertson war der letzte Gegner des 2006 an Krebs verstorbenen Paul Hunter in einem Main-Tour Event. Die beiden standen sich in der ersten Runde der WM 2006 gegenüber und Robertson konnte die Partie mit 7:2 für sich entschieden!

In Runde 2 der Weltmeisterschaft 2010 lag Neil Robertson bereits mit 11 -  5 gegen Martin Gould hinten und glaubte wohl selber nicht mehr an den Sieg, denn er packte seine Koffer und checkte aus seinem Appartement aus. Nach seinem unglaublichen Comeback und dem Einzug ins Viertelfinale musste er sich dann erst einmal nach einer neuen Unterkunft für den Rest des Turniers umsehen!

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Links:

Die offiziele Homepage von Neil Robertson

Neil Robertson bei Worldsnooker

Neil Robertson bei Eurosport

Neil Robertson bei Wikipedia (deutsch)

Neil Robertson bei Wikipedia (englisch)

Neil Robertson bei Sporting Life

Neil Robertson bei Pro Snooker Blog

Neil Robertson bei GroveSnooker