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Graeme Dott - The Pocket Dynamo
Statistik Biografie Anekdoten Links

Statistik:

Geboren am: 12.05.1977    in Larkhall, Schottland
Professional seit : 1994
   
Ranking Tournament Siege: 2
   
World Championship 2006
China Open 2007
   
Highest Tournament Break: 147 - British Open 1999
   
Centuries insgesamt: 101
Centuries diese Saison: 3
Maximum Breaks insgesamt: 1
Maximums diese Saison: 0
   
Höchstes Ranking: Nr. 2 (2007/08)
   
Aktuelles Ranking: Nr. 13 (2010/11)

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Biographie:

Unscheinbar, unspektakulär und definitiv unterschätzt! Wer an das Endspiel der WM 2006 zurück denkt weiß, das dieser schmächtige Mann aus Schottland mehr Beachtung verdient!
Ohne einen einzigen Sieg in einem Ranglisten-Turnier hatte sich Graeme Dott in den letzten zehn Jahren kontinuierlich die Weltrangliste hochgearbeitet und zog 2001 in die Top 16 ein! Selbst Experten waren überrascht als er scheinbar plötzlich im Finale der Weltmeisterschaft gegen Ronnie O´Sullivan spielte! Noch kurz zuvor hatte der Schotte auf einem Autobahnrastplatz sein Queue zerbrochen und wollte aufhören mit dem Sport, der ihm bisher keine Triumphe gegönnt hatte! Aber vielleicht war das der Wendepunkt, denn mit dem neuen Queue schaffte er nur drei Monate später den Einzug ins WM-Finale, das allerdings Ronnie für sich entscheiden konnte.
Sein erstes Final-Debakel bei den Regal Scottish 1999, das er mit 9:1 gegen Stephen Hendry verlor, kommentierte er mit den Worten: "It was a nightmare!" (Es war ein Albtraum), doch mit seinem ersten Maximum-Break im folgenden Turnier (British Open) gewann er neues Selbstvertrauen.
Auch wenn sein Safety-Spiel schon immer Weltklasse war, galt seine Spielweise zunächst nicht als besonders elegant und er spielte nur selten höhere Breaks spielte. Speziell in den letzten zwei Jahren hat er aber auch daran gearbeitet.

Als 125:1 Außenseiter trat Graeme Dott bei der Weltmeisterschaft 2006 an und schlug zunächst John Parrott und Nigel Bond bevor er im Viertelfinale dem Australier Neil Robertson gegenüberstand! 12:8 zurückliegend kämpfte sich Robertson auf 12:12 heran und verlor dann doch den entscheidenden Frame! Im Halbfinale gegen Ronnie O´Sullivan lag Dott 5:8 hinten, um dann die nächsten 9 Frames in Folge zu gewinnen und schließlich das Match mit 17:11 für sich zu entscheiden! Überraschend stand Graeme Dott in seinem zweiten WM-Finale!
Ungewohnt lockerund mit einem großen Maß an Selbstvertrauen lochte er auch schwierige Bälle mit großer Präzision und sein Safety-Spiel war exzellent! Als logische Folge dessen zog er seinem Gegner Peter Ebdon mit 15:7 davon und schien schon der sichere Gewinner zu sein, als Ebdon sein Comeback startete! Ebdon konnte schließlich mit dem längsten Frame der je im Crucible gespielt wurde und mehr als 74 Minuten dauerte auf 15:12 verkürzen! Kurz nach Mitternacht drohte  Ebdon bis auf 16:15 zu verkürzen, doch Graeme Dott mobilisierte  noch einmal alle Reserven und konnte um kurz vor eins endlich seinen ersten lang ersehnten Titel feiern! Grame Dott war Weltmeister!
Die Sommerpause nutze er um sein Spiel komplett umzustellen! Die seiner Meinung nach unattraktive Spielweise bot ihm zu wenig Entwicklungsmöglichkeiten. Geschadet hatte es offenbra nichts denn 2007 konnte er seinen Erfolg durch den Sieg bei den China Open noch einmal bestätigen!

Private Probleme ließen ihn in ein schweres Formtief stürzen! Ein Todesfall in seinem Umfeld, Krebsverdacht bei seiner Frau und der Verlust des ungeborenen zweiten Kindes brachten ihn aus der Bahn und es dauerte lange bis er sich wieder stabilisieren konnte!

Graeme Dott  hat mit seiner Frau Elaine einen Sohn Lewis, der 2004 zur Welt kam und eine Tochter Lucy, die 2008 geboren wurde!

Er ist ein ausgezeichneter Golfer mit einem einstelligen Handicap, spielt wie die meisten anderen Snooker-Stars Poker und liebt die Musik von Frank Sinatra!

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Anekdoten:

2004 auf dem Heimweg von einem mal wieder nicht erfolgreichen Turnier hielt Graeme Dott an einem Rastplatz an der M6 und zerbrach sein Queue, weil er nicht mehr spielen wollte! Doch ein neues Queue brachte die Wende und ihn zu seinem ersten Ranking Titel -Worldchampion 2006

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Links:

Fanpage zu Grame Dott

Graeme Dott bei Worldsnooker

Graeme Dott bei Eurosport

Graeme Dott bei Wikipedia (deutsch)

Graeme Dott bei Wikipedia (englisch)

Graeme Dott bei Sporting Life

Graeme Dott bei Pro Snooker Blog